Erzählen Sie uns ein wenig über sich selbst
Mein Name ist Sirin, ich wurde in Hackney, London, geboren und bin dort aufgewachsen. Ich bin stolz auf meine türkischen Wurzeln. Mein Name bedeutet auf Türkisch „süß/niedlich“, was einen lustigen Kontrast zu meiner Persönlichkeit als Biker-Girl mit einer Leidenschaft für Adrenalin bildet. Seit über acht Jahren bin ich Geschäftsführerin und Inhaberin von MU Studios LTD, meinem Beauty-Studio. Ich brenne dafür, Stereotypen zu durchbrechen, insbesondere für Frauen in der Motorrad-Community. Jedes Jahr fordere ich mich selbst heraus, eine neue Fähigkeit zu erlernen, meine Komfortzone zu verlassen und Menschen über gemeinsame Leidenschaften zu verbinden. Das Motorradfahren ist zu einem der bedeutendsten Teile meines Lebens geworden und hat mir Türen zu unvergesslichen Erlebnissen, Gemeinschaft und persönlichem Wachstum geöffnet.

Wie und wann bist du zum Motorradfahren gekommen?
Ich habe im September 2024 meinen vollständigen Führerschein gemacht. Meine Liebe zu Motorrädern begann mit meinem Vater – er ist Biker und fährt eine Indian. Ihn zu beobachten gab mir meinen ersten Eindruck von diesem Lebensstil. Obwohl ich selbst nicht mit dem Fahren aufgewachsen bin, war die Faszination immer da. Eines Tages wachte ich auf und sagte: „Ich werde lernen, Motorrad zu fahren“, was meinen Vater überraschte! Es fühlte sich an, als würde ich in eine Welt eintreten, der ich immer bestimmt war. Die Freiheit, die Disziplin, die Kraft – alles passte sofort für mich zusammen, und ich wusste, dass das Motorradfahren ein fester Bestandteil meines Lebens werden würde.
Was sind die besten und schlechtesten Dinge am Motorradfahren?
Beste: Das Gefühl völliger Präsenz. Wenn ich fahre, schaltet alles andere aus. Es ist erdend, befreiend und stärkend, fast meditativ auf seine eigene Weise, und natürlich vermeidet man auch den Stau.
Schlechteste: Die Unberechenbarkeit anderer Verkehrsteilnehmer. Du kannst der sicherste Fahrer sein, aber du bleibst anfällig für die Fehler anderer.
Und natürlich… das britische Wetter.

Erzähle uns von deiner bisher denkwürdigsten Fahrt
Meine denkwürdigste Fahrt war definitiv meine erste Langstreckenfahrt mit meinem Vater, von London Richtung Peak District. Die Landschaften waren unglaublich, und es war einer dieser Momente, in denen mir bewusst wurde, wie weit ich als Fahrerin schon gekommen war. Es war nicht nur eine Fahrt; es war ein Beweis für mich selbst, dass ich etwas Großes wagen und es mit Selbstvertrauen schaffen konnte.
Welchen besten Ratschlag fürs Motorradfahren hast du je bekommen?
„Ride your own ride.“ (Fahr deine eigene Fahrt.)
Es klingt einfach, aber es ist sehr kraftvoll. Versuche nicht, das Tempo, das Selbstvertrauen oder den Stil von jemand anderem nachzuahmen. Bleib bei deinem eigenen Tempo, vertraue deinen Instinkten und entwickle deine Fähigkeiten Schritt für Schritt. Dieser Rat hat mich sicher gehalten und mir geholfen, ohne Druck zu wachsen.

Wie sicherst du deine Motorräder zu Hause und unterwegs?
Zu Hause habe ich eine Garage. Wenn ich zu meinen Eltern nach London fahre, nutze ich mehrstufige Sicherheit: einen soliden Bodenanker, ein robustes Schloss, meinen Litelok und eine Abdeckung, um das Motorrad außer Sichtweite zu halten. Unterwegs schließe ich meine Maschine immer mit dem Litelok ab, selbst wenn ich nur für fünf Minuten irgendwo hineingehe. Ein sichtbares Schloss wirkt abschreckend, und ich verlasse mich nie nur auf eine Methode.
Teile deine besten Tipps, um anderen zu helfen, ihre Motorräder zu schützen:
- Nutze mehrere Sicherheitsebenen: Je mehr Aufwand nötig ist, desto weniger attraktiv wird dein Motorrad für Diebe.
- Führe das Litelok durch den Rahmen, nicht nur durch das Rad.
- Parke an gut beleuchteten, sichtbaren Orten.
- Unterschätze nicht den Wert eines hochwertigen Schlosses – es ist eine Investition, kein Zubehör.
Wenn jemand fragt, welche Ausrüstung du empfiehlst, was sagst du?
Wähle Ausrüstung, die wirklich zu deinem Körper und deinem Fahrstil passt – Komfort und Schutz müssen zusammenarbeiten. Ein guter Helm, Handschuhe mit ausreichendem Schutz und Stiefel, die die Knöchel bedecken, sind unverzichtbar. Scheue dich nicht, verschiedene Marken auszuprobieren; was für jemand anderen funktioniert, muss nicht unbedingt für dich passen.

Was steht auf deiner Motorrad-Bucketlist?
Eine Motorradtour durch Europa, besonders durch die Dolomiten in Italien und die französischen Alpen. Ich möchte diese ikonischen Bergstraßen erleben und daraus ein richtiges Abenteuer machen.
Ich möchte auch unbedingt einen Track Day machen und meine Fähigkeiten in Sachen Positionierung verbessern!





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